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Vale Seco » Cercal do Alentejo

Etappe des Historischen Weges

23 Km

Diese Etappe führt durch die trockensten Gegenden der Rota Vicentina. Sie führt durch den landwirtschaftlichen Alentejo mit seinen typischen Aromen. Trotz der Nähe zum Atlantik  spürt man die spezielle Energie des inneren Alentejo. An heißen Tagen bietet der Stausee Barragem de Campilhas Gelegenheit für ein erfrischendes Bad.

Am Anfang dieser Etappe kann man entlang des Wegs Anzeichen des Korkeichensterbens beobachten. Die Ursache des Phänomens ist weiterhin ungeklärt, doch vermutet man eine Kombination aus mangelnder Baumpflege, Befall von Pilzen und anderen Schädlingen. Die Dürre während der trockenen Jahreszeit hat jedoch eine bekannte Ursache: das mediterrane Klima. Die Tatsache, dass sich der Regen auf lediglich drei bis vier Monate im Jahr konzentriert, verleiht dieser Landschaft, die in jeder Jahreszeit ihr Erscheinungsbild wechselt, einen einzigartigen Charakter.

Der südliche Abschnitt dieser Etappe ist besonders interessant. Hier entfaltet sich das, was Ökologen als Habitat-Mosaik bezeichnen. Von diesem Mosaik aus Wäldern und offenen Ebenen mit Getreidefeldern und Weideland, unterbrochen von Wasserläufen mit ihren Flussgalerien profitiert die mediterrane Artenvielfalt. Der Weg führt durch Olivenhaine, Obstplantagen, durch Hecken geschützte Kleingärten, Tümpel, Felsaufwürfe, Macchie und mit Schilf bewachsene Feuchtgebiete, die das Mosaik ergänzen.

Wo starten?

Vale Seco

Auf der Nationalstraße N120 zwischen Cercal und Santiago nimmt man den Umweg (desvio) zum Tal Vale das Éguas e Sobralinho. Die Etappe beginnt gleich bei der ersten Kreuzung mit einem Feldweg, nahe am Café Brás.

Cercal do Alentejo

am Kreisverkehr von Cercal do Alentejo in Richtung Kirche.

Technische Daten

Schwierigkeitsgrad: Leicht

Entfernung: 23 KM
Geschätzte Dauer: 6 Std 30

Aufstieg gesamt: 200 m
Gesamtabstieg: 250 m

Höhe max.: 210 m
Höhe min.: 110 m

Empfohlene Jahreszeit: September bis Juni

VERHALTENSREGELN

Motorisierte Fahrzeuge gefährden die Wanderer. Wählen Sie alternative Wege.

Motorräder oder Jeeps sollten auf dem Historischen Weg vermieden werden; prüfen Sie ggf. Alternativen.

Zelten und Feuerentfachen ist außerhalb der ausgewiesenen Plätze nicht gestattet.

Führen Sie Ihren Hund an der Leine und sammeln seine „Hinterlassenschaften“ auf.

Die Weidetiere sind zahm, mögen aber nicht, wenn sich Fremde ihrem Nachwuchs nähern. Einige Höfe und Herden werden von Hunden bewacht. Verhalten Sie sich vorsichtig.

Die Wege durchqueren privates Gelände; schließen Sie die Pforten und Absperrungen wieder hinter sich.

Bereiten Sie Ihre Wanderung gut vor und gehen Sie keine Risiken ein. Unterwegs gibt es kaum Verpflegungs- und Ausrüstungsmöglichkeiten für Wanderer; nehmen Sie stets Wasser, Verpflegung und Sonnenschutz mit.

An einigen Stellen sind Straßen zu überqueren; hier gilt besondere Vorsicht.

Sie treffen auf ideale Picknick-Plätze; nehmen Sie Ihren Abfall bitte immer mit.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Erfahrungen mit den Einheimischen auszutauschen und die lokale Lebensart kennenzulernen. Die Pfade durchqueren empfindliche Gebiete des Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina.

Tipps

Verpflegung unterwegs

Bei km 8 durchquert man den Ort Vale das Éguas.

In diesem Gebiet gibt es 3 Rundwege, weshalb die Markierungen besonders zu beachten sind. Sie können Ihren Aufenthalt auch verlängern, um diese zu erwandern.

Wichtige Hinweise

Es gibt weitere Wanderwege in dem Gebiet, weshalb besonders auf die Beschilderung zu achten ist.

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