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S. Luís » Odemira

Etappe des Historischen Weges

25 Km

Es ist die Wasser-Etappe, auf der sich der Alentejo von seiner anderen Seite zeigt: grün und lebendig. Wir begegnen Wasserfällen, erfrischenden Flüssen – wobei der Torgal die Hauptrolle spielt – Waldgebieten, reich an nützlichen Baumarten wie Weiden, Erlen oder Eschen, die die Wasserläufe säumen.

Der erste Teil der Wanderung führt durch Felder, Korkeichenhaine mit Weideland (Montados) und Macchie. Vögel und Säugetiere bevölkern dieses Territorium, wo Mensch und Wildtiere mehr oder weniger friedlich koexistieren. Garantiert stoßen Sie auf Spuren hier heimischer Wildschweine. Insektenfressende Vögel fliegen emsig von Baum zu Baum und vernichten kostenlos und wirkungsvoll Waldschädlinge. Seit Jahren jedoch tragen die Wetterbedingungen wenig zur Vermehrung von Meisen, Spechten und Rohrsängern bei. Entlaubte Korkeichen sind ein eindeutiges Zeichen für das Fehlen dieser Baumpfleger.

Die zweite Hälfte der Etappe folgt teilweise dem idyllischen Fluss Torgal, dem Hauptzufluss des Mira. Pego das Piasist ein Wasserfall mit Becken und Ambiente, das zum Verweilen einlädt – im Wasser oder am Ufer. Wann immer man zu diesem speziellen Platz kommt, sollte man ihn und die Umgebung schonend behandeln. Am Ufer und im angrenzenden Buschwerk finden sich viele Zierpflanzen und Wildkräuter, wie Ginster im Frühjahr, Oregano im Sommer und wilder Spargel im Herbst. Die Ankunft in Odemira öffnet Aussichten auf den Fluss Mira, der sich auf seinem Weg nach Vila Nova de Milfontes malerisch durch die Landschaft schlängelt.

Wo starten?

S. Luís

an der Bushaltestelle auf der Nationalstraße N120, die S. Luís in Richtung Garatuja und Cova da Zorra durchquert.

Odemira

in der Nähe der Niederlassung der Rota Vicentina, am Kreisverkehr mit der Korkeichenskulptur aus Eisen am Fluss in Richtung Gesundheitszentrum (Centro de Saúde).

Technische Daten

Schwierigkeitsgrad: Mittelschwer

Entfernung: 25 KM
Geschätzte Dauer: 8 Std

Aufstieg gesamt: 300 m
Gesamtabstieg: 450 m

Höhe max.: 170 m
Höhe min.: 10 m

Empfohlene Jahreszeit: September bis Juni

VERHALTENSREGELN

Motorisierte Fahrzeuge gefährden die Wanderer. Wählen Sie alternative Wege.

Motorräder oder Jeeps sollten auf dem Historischen Weg vermieden werden; prüfen Sie ggf. Alternativen.

Zelten und Feuerentfachen ist außerhalb der ausgewiesenen Plätze nicht gestattet.

Führen Sie Ihren Hund an der Leine und sammeln seine „Hinterlassenschaften“ auf.

Die Weidetiere sind zahm, mögen aber nicht, wenn sich Fremde ihrem Nachwuchs nähern. Einige Höfe und Herden werden von Hunden bewacht. Verhalten Sie sich vorsichtig.

Die Wege durchqueren privates Gelände; schließen Sie die Pforten und Absperrungen wieder hinter sich.

Bereiten Sie Ihre Wanderung gut vor und gehen Sie keine Risiken ein. Unterwegs gibt es kaum Verpflegungs- und Ausrüstungsmöglichkeiten für Wanderer; nehmen Sie stets Wasser, Verpflegung und Sonnenschutz mit.

An einigen Stellen sind Straßen zu überqueren; hier gilt besondere Vorsicht.

Sie treffen auf ideale Picknick-Plätze; nehmen Sie Ihren Abfall bitte immer mit.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Erfahrungen mit den Einheimischen auszutauschen und die lokale Lebensart kennenzulernen. Die Pfade durchqueren empfindliche Gebiete des Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina.

Tipps

Dies ist eine lange Etappe. Wenn Sie die Strecke abkürzen wollen, empfehlen wir zwei Möglichkeiten:

Von S. Luís
Nehmen Sie ein Taxi bis zum Dorf Zambujeira/Castelão, fünf Kilometer südlich auf der Nationalstraße EN120. Von dort folgen Sie zunächst der Straße und dann dem Feldweg, bis dieser die Rota Vicentina (nach 4 km) kreuzt, an einer Betonbrücke über den Torgal. Von dort aus sind es 14 km bis Odemira. Diese Strecke ist insgesamt 18 km lang (Achtung, dieser Weg ist nicht markiert!).

Von Odemira
Nehmen Sie ein Taxi bis zur Brücke Ponte do Sol Posto(5 km) und bitten, auf dem Feldweg rechter Hand, etwa 400 m vor der Brücke abgesetzt zu werden. Folgen Sie dem Weg, bis Sie die Wandermarkierungen erreichen. Es sind 19 km bis S. Luís. Beide Möglichkeiten können kombiniert werden, wodurch sich die Strecke nochmals verkürzt.

Wichtige Hinweise

Verpflegung unterwegs

Bei km 11 finden Sie einen Hinweis auf die 3,5 km vom Wanderweg entfernten Dörfer Zambujeira und Castelão. Mit diesem Umweg verlängert sich die 25-km-Etappe allerdings um 7 weitere Kilometer. Der Umweg ist nicht markiert!

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