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Hügel von Carrapateira

Rundwege

14 Km

Die vielen Panoramaaussichten von den Hügeln – auf die Strände von Amado und Bordeira, die Dörfer Carrapateira und Vilarinha und der gesamten Umgebung bis zum Berg Fóia de Monchique – machen diese Wanderung ein unvergessliches Erlebnis für alle die sich an großartigen Aussichten erfreuen.

Der südwestliche, näher am Meer gelegene, Teil dieses Rundwegs verläuft zwischen flachen, offenliegenden Weiden, Brachen und Büschen. Hier dominiert der Stechginster, der die Hügel im Frühling in ein herrliches Gelb taucht. Viele andere Arten leisten ihm Gesellschaft

– unter anderem Tymian, Kamfer, die Sagres-Zystrose (cistus palhinha, eine Zystrosenart, die nur an der südwestlichen Küste Portugals zu finden ist), Pfefferbäume, Seidelbast, Milchsterne, Spitzblättriger Spargel und die Sandperle (ononis ramosissima). In den Pinienwäldern ist der silberne Ginster (ulex argentus) eine portugiesisch endemische Spezies; Die Farbe seiner Blätter ist nicht so grün wie bei den meisten Ginsterarten, sondern tendiert eher, wie der Name vermuten lässt, zu einem helleren Silber.

 

An der anderen Seite des Weges liegen prächtige Korkeichenwäldchen mit Erdbeerbäumchen, aber auch ärmere Gemeinden in den Gegenden wo früher Korkeichen standen. Die Verarmung der Gegend resultiert aus der Niederbrennung der Korkeichen und dem Anpflanzen von Pinien und Eukalyptus. Hier gibt es weniger Büsche als sonst aufgrund des Windes. Invasive Pflanzen (unter anderem die Akazie) haben sich das zu Nutzen gemacht und haben hier die Überhand gewonnen. Genießen Sie also den Abstieg nach Vilarinha, umgeben von Korkeichen, die zahlreiche Tierarten beherbergen. Häufig zu beobachtende Vögel sind Finken, Nachtigallen, Girlitze, Zaunkönige, Mönchsgrasmücken und Zilpzalps. Alte und sogar tote Korkeichen bieten natürliche Hohlräume für Spezies wie Fledermäuse und verschiedene Vogelarten: Eulen, Spechte, Wendehälse, Baumläufer und Meisen. In diesem Lebensraum sind außerdem Reptilien wie Perleidechsen, Geckos, die europäische Eidechsennatter und die Treppennatteranzutreffen.

Wo starten?

Carrapateira
Folgen Sie am Dorfplatz von Carrapateira der Nationalstrasse 268 Richtung Vila do Bispo und biegen Sie rechts Richtung Amadostrand ab.

Technische Daten

Schwierigkeitsgrad: Mittelschwer

Entfernung: 14 KM
Geschätzte Dauer: 5 Std

Aufstieg gesamt: 0 m
Gesamtabstieg: 400 m

Höhe max.: 130 m
Höhe min.: 10 m

Empfohlene Jahreszeit: September bis Juni

VERHALTENSREGELN

Motorisierte Fahrzeuge gefährden die Wanderer. Wählen Sie alternative Wege.

Motorräder oder Jeeps sollten auf dem Historischen Weg vermieden werden; prüfen Sie ggf. Alternativen.

Zelten und Feuerentfachen ist außerhalb der ausgewiesenen Plätze nicht gestattet.

Führen Sie Ihren Hund an der Leine und sammeln seine „Hinterlassenschaften“ auf.

Die Weidetiere sind zahm, mögen aber nicht, wenn sich Fremde ihrem Nachwuchs nähern. Einige Höfe und Herden werden von Hunden bewacht. Verhalten Sie sich vorsichtig.

Die Wege durchqueren privates Gelände; schließen Sie die Pforten und Absperrungen wieder hinter sich.

Bereiten Sie Ihre Wanderung gut vor und gehen Sie keine Risiken ein. Unterwegs gibt es kaum Verpflegungs- und Ausrüstungsmöglichkeiten für Wanderer; nehmen Sie stets Wasser, Verpflegung und Sonnenschutz mit.

An einigen Stellen sind Straßen zu überqueren; hier gilt besondere Vorsicht.

Sie treffen auf ideale Picknick-Plätze; nehmen Sie Ihren Abfall bitte immer mit.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Erfahrungen mit den Einheimischen auszutauschen und die lokale Lebensart kennenzulernen. Die Pfade durchqueren empfindliche Gebiete des Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina.

Tipps

Verpflegung unterwegs
Nur im Dorf Carrapateira.

Verschiedene Kombinationen möglich!
Die Route gibt Ihnen eine Reihe Kombinationsmöglichkeiten mit denen Sie mehrere Tage in diesem Gebiet wandern können. Schauen Sie auf die Karte und nutzen sie das angebotsreiche Wegenetz. Sie können zum Beispiel diesen Rundweg mit der Carrapateira » Vila do Bispo Etappe oder dem Carrapateira Pontal Rundweg des Fischerpfades verbinden.

Wichtige Hinweise

Wegmarkierungen
Die Rundwege sind mit den Farben Rot und Gelb gekennzeichnet. Wenn die Route auf dem Historischen Weg verläuft, haben die Markierungen, die zeigen, dass Sie auf dem richtigen Weg sind, drei Farben– weiss, gelb und rot – während die Richtungsweiser die Farben des Historischen Wegs beibehalten – weiss und rot.

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