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Carrapateira » Vila do Bispo

Etappe des Historischen Weges

21,5 Km

Es ist eine lange Etappe, auf der Sie praktisch erst bei der Ankunft Verpflegungsmöglichkeiten haben. Nehmen Sie ausreichend Getränke und Proviant mit.

Am Anfang dieser Etappe bietet sich eine weite Landschaft, in der die Berge bis an die Küste reichen und am Strand auslaufen. Felsen, Berghänge und Flüsse oder Ebenen in tiefen Tälern sind Elemente, die die Ästhetik der Landschaft bestimmen und ein Mosaik an Lebensräumen bilden, die alle ihre speziellen ökologischen Funktionen haben. Auf dem Weg ins Innere, in Richtung der Dörfer Vilarinha und Pedralva begegnen wir in Flussnähe Tamarisken, Weiden, Eschen und Portugiesischen Eichen. Auf den trockeneren Hügeln sind es Korkeichen, Stechginster, Strandkiefern und Schirmpinien sowie wilde Oliven. An den steilen Hängen kann sich eine naturbelassene Vegetation aus dichtem Buschwerk unter Korkeichen halten, die praktisch unberührt ist. In dieser Macchie gibt es eine Fülle von Erdbeerbäumen (Medronheiros), Baumheide, Besenheide, Immergrünem Schneeball, Zistrosen, Mastix, wildem Spargel, Seidelbast und Stechginster.

Am Windpark, den Sie nach Pedralva erreichen, kommen Sie an einigen temporären mediterranen Flachgewässern vorbei. Sie bilden ein Habitat, dessen

Erhalt hohe Priorität hat, da es Umgebungen mit einer sehr ursprünglichen Flora und Fauna sind, die an ein Leben von 3 bis 6 Monaten im Element Wasser und die übrige Zeit an Land angepasst sind. Diese Lebensräume weisen vielleicht die größte Artenvielfalt im Südwesten Portugals auf und sind für den Erhalt des Bestands unserer zahlreichen Amphibienarten lebensnotwendig. Gerade weil sie nur zeitweise bestehen (sie trocknen im Sommer aus), sind sie frei von Räubern, die Laich und Kaulquappen fressen und bilden so einen sicheren Ort für die Nachkommen. Eine besonders bezeichnende Spezies dieser temporären Gewässer von Vila do Bispo ist Triops Vicentinus, ein Urzeitkrebs, der ausschließlich im Südwesten von Kontinental-Portugal vorkommt. Mit seinen 70 Beinpaaren und 3 Augen kann man ihn als lebendes Fossil bezeichnen, denn er ist ein Zeitgenosse der Dinosaurier und hat sich als Art seit praktisch 200 Millionen Jahren unverändert erhalten!

Vom Herbst bis zum Frühling sind diese Flachgewässer wegen der Tausenden von Kaulquappen von Vögeln, Schildkröten, Säugetieren und Pflanzen bevölkert. Im April und im Mai zaubern die Pflanzen eine Palette von Farben in die Landschaft: blaue Vergissmeinnicht, gelbe Narzissen, lila Hyazinthen, violette Orchideen, weiße Ringelblumen…. Im Sommer tritt diese Insel der Vielfalt in ihre Vegetationspause und erweckt den Eindruck von Wüste und Einsamkeit. Im Sommer tritt diese Insel der Vielfalt in ihre Vegetationspause und erweckt den Eindruck von Wüste und Einsamkeit.

Wo starten?

Carrapateira

am Dorfplatz Largo do Comércio gehen Sie hoch zum Museu Terra e Mar.

Vila do Bispo

von der Kirche gehen Sie in Richtung Fußballplatz.

Technische Daten

Schwierigkeitsgrad: Leicht

Entfernung: 21,5 KM
Geschätzte Dauer: 6 Std

Aufstieg gesamt: 350 m
Gesamtabstieg: 280 m

Höhe max.: 140 m
Höhe min.: 10 m

Empfohlene Jahreszeit: September bis Juni

VERHALTENSREGELN

Motorisierte Fahrzeuge gefährden die Wanderer. Wählen Sie alternative Wege.

Motorräder oder Jeeps sollten auf dem Historischen Weg vermieden werden; prüfen Sie ggf. Alternativen.

Zelten und Feuerentfachen ist außerhalb der ausgewiesenen Plätze nicht gestattet.

Führen Sie Ihren Hund an der Leine und sammeln seine „Hinterlassenschaften“ auf.

Die Weidetiere sind zahm, mögen aber nicht, wenn sich Fremde ihrem Nachwuchs nähern. Einige Höfe und Herden werden von Hunden bewacht. Verhalten Sie sich vorsichtig.

Die Wege durchqueren privates Gelände; schließen Sie die Pforten und Absperrungen wieder hinter sich.

Bereiten Sie Ihre Wanderung gut vor und gehen Sie keine Risiken ein. Unterwegs gibt es kaum Verpflegungs- und Ausrüstungsmöglichkeiten für Wanderer; nehmen Sie stets Wasser, Verpflegung und Sonnenschutz mit.

An einigen Stellen sind Straßen zu überqueren; hier gilt besondere Vorsicht.

Sie treffen auf ideale Picknick-Plätze; nehmen Sie Ihren Abfall bitte immer mit.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Erfahrungen mit den Einheimischen auszutauschen und die lokale Lebensart kennenzulernen. Die Pfade durchqueren empfindliche Gebiete des Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina.

Tipps

Verpflegung unterwegs

Bei km 9,5 kommen Sie durch das Dorf Pedralva.

Wichtige Hinweise

Zwischen Vilarinha und Pedralva kann man entscheiden, ob man durch das Tal wandert (bei starkem Regen ist das nicht möglich), oder dem sehr schönen Pfad durch die Berge (Serra) folgt.

Auf die Markierungen ist besonders zu achten, denn man kreuzt verschiedene Rundwege.

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